Stammtisch Februar

Der nächste Stammtisch findet am

Donnerstag 14.02.2019 ab 17 Uhr

wie immer im Unperfekthaus, diesmal jedoch im E8. Das ist der lange Tisch in der Gastronomie hinter der Kaffeemaschine.

Das Thema diesmal ist: Realismus und Weltbild im Rollenspiel – Von bauchfreier Plattenrüstung bis Trefferzonen-Kompendium

Werbeanzeigen

OneShot Reihe

Am 16.01. haben wir im Rahmen des Holistischen Stammtisches darüber gesprochen, wie wir eine OneShot Reihe aufziehen könnten. Und sind zu sehr interessanten Ergebnissen gekommen.

1. Wir haben drei Standorte, Essen, Duisburg und Oberhausen, die jedoch noch Personengebunden sind, doch wir haben Ansätze, um dies hoffentlich bald erweitern und unabhängiger gestalten zu können. Z.B. durch die Zusammenarbeit mit Schulen.

2. Wir haben reichlich SL und Systeme die wir anbieten können, wir haben sogar Workshops!

3. Wir brauchen dringend Entwickler! Idealerweise in PHP, um ein Portal für diese Vernetzung zu entwickeln. Bis dahin werde ich diese per Mail und Kalender koordinieren.

Als nächstes kommt also ein Kalender mit den möglichen Terminen und freien Standorten. Wer einen OneShot anbieten möchte melde sich per Kontaktformular bei mir, dann schauen wir wann, was möglich ist.

Krude Systeme und abstruses Essen

Auf meiner Agenda für 2019 steht eine regelmäßige Oneshot-Runde. Nicht in dem Sinne, dass ich immer mit denselben fünf Leuten Oneshots spielen möchte, sondern, dass ich  tatsächlich jeden Monat andere Leute einladen will. Klar, Wiederholungen werden  vorkommen, man hat halt seine Pappenheimer ;-), aber wenn man zwölf  unterschiedliche und dann auch noch ausgefallene Systeme spielen möchte, muss man bei den SL schon mal suchen.

Der Gedanke dahinter

Ja, es ist absolut eigennützig. ICH persönlich habe darauf Lust, ich möchte so ein Format haben und daher starte ich auch in meinem Wohnzimmer. Aber der Gedanke dahinter ist größer: Mir schwebt ein reproduzierbares Konzept vor, das man je nach Bedarf zeitlich und räumlich ausweiten kann. Das heißt, dass ich gerne eine Plattform hätte, auf der es deutschlandweit und wöchentlich Oneshots gibt, an denen man teilnehmen kann und die auch zuverlässig stattfinden. Mit fixen Orten und regelmäßigen Zeiten. Doch ich bin Organisator und kein Entwickler, daher fange ich nicht mit der Programmierung an, vor allem, weil das technische Tool nicht die Herausforderung bei der Aufgabe ist. Das knifflige ist die Sache mit der Zuverlässigkeit.

Mein erster Ansatz

In unserer WhatsApp-Gruppe und auf Discord wird ständig erzählt, was man unbedingt mal in einem OneShot spielen oder leiten möchte. Realisiert wurde bislang nur wenig davon. Doch zwei der realisierten Abende fanden in meinem Wohnzimmer statt, zum größten Teil dank einer fixen Vorgabe von Ort und Zeit. Daher mache ich genau so weiter, ich werde zwölf Termine vorgeben und rumfragen, welcher SL wann Zeit hat und die Termine so mit Systemen belegen. Dann können sich Spieler für die Termine melden. Ich werde am Anfang mir „bekannte“ Leute vorziehen, eben um die Zuverlässigkeit zu sichern, aber die Szene ist ja gut vernetzt, meine Leute werden sicher bald „ihre“ Leute mitbringen, also Neue, für die aber gebürgt wird. So wird der SL und Spielerkreis schnell größer.

(Die Termine die ich anpeile werden Samstag 17 – 23 Uhr und Sonntag 14 bis 20 Uhr gehen)

Ausbauphasen

Eine sehr naheliegenden und wohl auch baldige Ausbaustufe ist Oberhausen. Jean-Michel stellt da eine Kegelbahn zur Verfügung, das perfekte Umfeld für krude Systeme. Damit hätte mein Format schon bald zwei Standorte und könnte zweiwöchentlich stattfinden. Außerdem suche ich nach einem neutraleren Ort, an dem auch Runden stattfinden können, an denen ich nicht teilnehme. So möchte ich in Zeit und Ort ganz flexibel und nach Bedarf die Idee ausbauen und immer mehr Runden ermöglichen und zentral sammeln.

Wieso nicht im Unperfekthaus?

Ich liebe das Unperfekthaus, aber es ist eben nicht für alles perfekt. Bei Kampagnen und eingespielten Runden, oder wenn man eh den ganzen Tag spielt, ist es super. Aber wenn man nur einen Nachmittag oder nur einen Abend hat, sich auf neue Mitspieler, einen unbekannten SL, ein fremdes System und einen vorgegebenen Charakter konzentrieren muss, ist das UPH einfach zu unruhig und zu laut.

Und was ist jetzt mit dem Essen?

Ach ja, ich koche gerne und ich bewirte meine Gäste gerne, daher wird es bei meinen Runden immer selbstgekochtes Essen geben. Es wird nichts ausgefallenes sein, aber auch nicht Tiefkühlpizza. Und weil ausprobieren und Zeitdruck bei mir zum guten Ton gehören, wird das Essen garantiert abstrus, aus dem einen oder anderem Grund. 🙂

Stammtisch im Januar

Der erste Stammtisch 2019 findet am Mittwoch dem 16.01.2019 statt. Wie immer ab 17 Uhr um Unperfekthaus. Aktuelle Raumnummer findet sich unter „Termine und Kontakt“ oder am Eingang zum UPH links vor der Tür.

Das Thema diesmal: Veranstaltungen der Holistischen PnP Gesellschaft – Oneshot Reihen, GRT und Das, was ne Con geworden ist.

Eure Konzepte, Ideen und Mitarbeit sind herzlich willkommen!

Oneshots – Ein Stammtisch Rückblick

Der Dezemberstammtisch war spärlich besetzt, das Thema Oneshots wurde trotzdem umfassend behandelt, weil die Anwesenden eine stets Gegenteilige Meinung vertraten. 🙂 Ich werde in diesem Beitrag nicht versuchen beide Seiten zu vertreten, sondern die aufgekommen Fragen aufführen und nur die Antworten aufnehmen, die ich persönlich reizvoll finde. Die Diskussion kann dann gerne in den Kommentaren fortgeführt werden.

1. Welche Intention verfolgt man mit einem Oneshot?

Pan&Paper ist eine Form des Gesellschaftsspiels, die eigentlich auf Regelmässigkeit aufbaut. Man geht davon aus, dass Regelkenntnisse vorhanden sind und Herausforderungen gestelt werden, die länger als einen Abend benötigen. Wenn sich also vier bis acht Menschen an einem Tisch versammeln, mit dem Wissen, dass sie noch am selben Tag auseinander gehen werden, ohne die Aussicht wieder in dieser Form zusammen zu kommen, dann existiert neben dem Wusch zu spielen noch eine weitere Intention, die bedingt es nicht in Serie zu tun.

Ein Grund dafür ist sehr naheliegend und motiviert wohl die meisten Cons: Man möchte etwas spielen, was man nicht, oder zumindest nicht gut genug, kennt. Ein anderer Grund würe es, etwas zu spielen, was auf lange Sicht nicht möglich oder nicht reizvoll ist. Zum Beispiel Szenarien, die zum unausweichlichen Tod der Charaktere führen, oder extreme Charaktere, die jedoch dadurch nicht komplex genug oder zu problematisch sind um auf lange Sicht gespielt zu werden. Faszinierenderweise führen beide dieser Intentionen zu dem selben Phänomen in der Spielweise.

2. Spielen wir in Oneshots anders?

Auch hier schieden sich die Geister, aber das „Ja“ fand ich persönlich interessanter. Anscheinend provozieren Oneshots dazu, extremer und risikoreicher zu spielen. Einerseits ist dies der Tatsache geschuldet, das ein Oneshot in der Regel mit einem „Wegwerfcharakter“ gespielt wird, also mit einer Figur, mit der man sich weder verbunden fühlt und die man auch nicht weiterentwickeln kann. Uns liegt weniger an der Figur, also fält es uns leichert ihr Leben zu riskieren. Verstärkt wird dieser Effekt durch die Intention, aus der wir Oneshots spielen. Wenn wir ein System ausprobieren möchten, dann liegt uns daran dieses eben auf die Probe zu stellen, also zu schauen wie es sich in extremen Situationen verhält. Wenn wir das System kennen, ist es ähnlich, wir wollen Dinge tun, die wir in einer Kampagnie eben nicht können, oder wollen.

Das Ergebnis ist, dass sich Oneshots häufiger zuspitzen und extremer werden als Abenteuer oder Kampagnien.

3. Wie wird ein Oneshot aufgebaut?

Das wohl kontroverseste Thema des Abends, den dies enthält auch die Definition eines Oneshots. Ich gehe hier von der Wortbedeutung aus, Oneshot bedeutet, dass die Handlung nach nur einer Sitzung enden muss, davon ausgehend, muss der Spielleiter ein Konzept vorlegen, das diese Bedingung unabhängig von allen Variablen stets erfüllt. Diese Bedingung ist am einfachsten zu erfüllen, wenn der Spielleiter, nicht wie in einem Abenteuer ein bestimmtes Ziel als Erfolg definiert, sondern einen beliebigen Erfolg zum Ziel macht.

Die Mechanik dahinter ist leicht zu verstehen: In einem Abenteuer ist es nicht absehbar, wie lange die Spieler brauchen, bis sie auf eine bestimmte Schlussfolgerung oder an einen bestimmten Ort gelangen, daher kann ein und das selbst Abenteuer von verschiedenen Gruppen verschieden lange gespielt werden. Zwischenerfolge sind jedoch zeitlich absehbar, das heißt, dass die Gruppe, die ein Abenteuer länger spielt auch mehr Zwischenerfolge hat und selbst wenn diese in mehr gewonnenen Kämpfen bestehen, weil die Gruppe es nicht geschaft hat diesen Konflikten auszuweichen. Man kann also nicht davon ausgehen, dass eine Gruppe innerhalb von drei Stunden einen bestimmten Erfolg erlangt, aber es ist gesichert, dass sie innerhalb von drei Stunden irgendeinen Erfolg erlangt.

Die Herausforderung bei der Konzeption von Oneshots liegt also darin, die Ereignisse so zu gestalten, dass ein Ausstieg nach jedem beliebigen Erfolg möglich ist.

4. Anmerungen und Infos

– Bei regelstarken Systemen wie D&D, DSA, Pathfinder und Co, eigenen sich höhere Charakterstufen besser für Oneshots, weil die Spieler dadurch einen besseren Einblick ins System bekommen und aufgrund eines größeren Handlungsramens auch schneller zu einem zufriedenstellendem Erfolg kommen.

– Es gibt inzwischen reichlich Systeme die darauf ausgelegt sind nur wenige Stunden gespielt zu werden, sie basieren in der Regel auf einer Todesspirale, die die Wahrscheinlichkeit auf einen Erfolg mit dem fortschreiten der Handlung immer weiter verringern. Dabei werden verschiedene Mechanismen verwendet, von einem nicht abbaubaren Maluspool, bis zum immer wakliger werdendem Jenga-Turm.

Stammtisch im Dezember

Zum letzten mal in diesem Jahr treffen wir uns im Unperfekthaus zum offenen Pan & Paper Stammtisch.

Donnerstag 13.12.18 ab 17 Uhr

Das Thema des Abends sind: Oneshots und Minis. Außerdem wird es Kekse geben 😉

Also kommt rum!

Rückblick auf das Was ’ne Con werden will

img_20181125_084612Es ist recht erstaunlich wie wenig Aufwand die eigentliche Vorbereitung der Veranstaltung war. Trotz der üblichen Katastrophen, wie Laptopausfall (ich habe den Laptop nach dem Event doch noch gerettet!), Stress mit dem Farbdrucker und einiger kurzfristiger Terminverschiebungen, war alles super locker und entspannt.

img_20181125_130811

Nach dem herrichten der Tische die sich über vier Etagen verteilten und dem Verlegen einer Runde die im Keller fast erfroren wäre wurde es schlagartig ruhig, so dass man sogar eine spontane Runde „Ein ruhiges Jahr“, mit den Nachzüglern einlegen konnte.

Der Wechsel zum Nachmittag verlief nicht ganz nach Plan, weil wir für den zweiten Durchgang dann doch ein paar Spieler zu wenig hatte und gleichzeitig Runden ausgefallen sind, aber wir konnten alle zufriedenstellend versorgen und unterbringen.

img_20181125_181227Die Lesungen und das Verlagsgespräch waren ganz toll, auch wenn ich es schade fand, dass nur so wenige Leute daran teilgenommen haben. Vor allem die Lesungen waren ein tolles Erlebnis, das ich nicht hätte missen wollen.

Ich freue mich sehr darauf 2019 weiter zu machen und bedanke mich noch mal bei allen Teilnehmern für die tolle Stimmung und die selbstverständliche Hilfe beim Auf- und Abbau. Auch an die Aussteller und Künstler einen ganz großen Dank! Es war ein gelungener Start.


Weiteres Feedback gibt es hier:

PnP News Bericht

Ein Bericht aus dem „fernen“ Köln.

Verlagsgespräch mit System Matters

Auf Was ’ne Con werden will am 25.11.2018 um 16:00 Uhr!

– Verlagsgespräch mit System Matters –

Der System Matters Verlag gibt einen Einblick in neue Projekte und in die Arbeit eines Rollenspielverlages. Wer Fragen hat zum Thema Verlagsarbeit, Übersetzungen, wie schreibe ich ein Abenteuer, wie funktioniert eine Lizenz oder wann erscheint endlich Dungeon Crawl Classics, der kann hier Antworten finden. Bei einem köstlichen Heißgetränk stehen wir gerne Rede und Antwort.

Verpflegung und Eintritt

Da ihr den Eintritt zum Unperfekthaus bezahlen müsst, bevor ihr zum Orga-Tisch kommt, bedenkt bitte folgendes.

 

1. Der Eintritt zum UPH kostet 7,90€, enthält aber Freigetränke kalt und warm für den ganz Tag. Wenn ihr das Haus zwischendurch verlassen und wieder betreten wollt, z.B. um Außerhalb zu essen, müsst ihr aber den „rein und raus“-Preis von 11,90€ bezahlen.
Wenn ihr in Gruppen kommt könnte sich die Viererkarte für 28,40 € lohnen.

2. Das Mitbringen von kleinen Snacks ist erlaubt, verzichtet aber bitte auf Dinge die sehr krümeln, damit wir die Räume nicht total zugesaut verlassen. Das essen von mitgebrachten Speisen ist im Erdgeschoss NICHT erlaubt, nur in den oberen Etagen.

3. Das UPH bietet für 15€ ein Brunch-Buffet von 10 bis 16 Uhr, das wir euch sehr ans Herz legen. Die Essensteller können an alle Spieltische mitgenommen werden. (Geheimtipp: Wen ihr euch um 16 Uhr noch einen Teller mit Kaltspeisen vorbereitet, könnt ihr auch noch ein Abendessen draus machen

4. Ab 16 Uhr gibt es ein sehr feines Abendbuffet, das jedoch weitere 15€ kostet. Wer den ganzen Tag essen und trinken will kann dies für 34,90€ „Kleine Freiheit“ tun. Ab 16 Uhr gibt es dann auch eine kleine Auswahl an Speisen von der Karte, darunter Flammkuchen und Pommes.

5. Die direkte Umgebung des UPH ist an einem Sonntag nicht sehr reich an Gastronomie, wenn ihr mit den drei Läden direkt neben dem UPH nicht zufrieden seid, rechnet, auch wegen des Weihnachtsmarktes, mit einem längeren Ausflug.

SELBSTVERSTÄNDLICH werden wir an der Theke einen Aufsteller platzieren, sobald keine Runden mehr möglich sind, damit ihr vor dem Bezahlen bescheid wisst. Bedenkt aber, dass wir auch zwei Lesungen, einen Workshop und einen Brettspieleraum haben, es gibt also auch neben den Runden Programm.

Wir freuen uns auf Euch!